Städtebau

Soziale Stadt Oberschleißheim

Feinuntersuchung Platzgestaltung Ortsmitte
Feinuntersuchung Platzgestaltung Ortsmitte (Anhang)

Vorentwurf Ortsmitte
Vorentwurf Ortsmitte (Beleuchtungskonzept)

 

(Städtebauliche) Leitprojekte

Das grundlegende Ziel der Sanierung ist es, die soziale und die bauliche, städtebauliche sowie freiräumliche Situation im Gebiet nachhaltig zu verbessern. Dafür sollen die Steuerungs- und Planungskompetenzen der Gemeinde sowie die Bürgerbeteiligung im Verbund der Sozialen Stadt noch mehr gestärkt werden. Dazu nun im Einzelnen vom Allgemeinen zum Besonderen: vom Städtebau (Pos. 1-7) bis zum Sozialen (8-9):

(1.) Eine sozial ausgewogene und nachhaltige Modernisierung der Siedlung wird angestrebt.

(2.) Eine städtebauliche Neuordnung des Bürgerplatzes und des Nahversorgungsbereichs nimmt immer mehr Gestalt an.
(Leitprojekte "Bürgerplatz umgestalten" und " Marktplatz am REWE Areal planen" siehe auch Handlungsfeld "Lokale Ökonomie und Nahversorgung stärken")

(3.) Attraktive Unterführungen sowie bessere Fuß- und Radwegeverbindungen zwischen Altschleißheim und der Parksiedlung lassen die beiden Ortsteile zusammenwachsen.
(Leitprojekt "Ortsverbindungen neu gestalten" siehe auch Handlungsfeld "Ortsverbindungen verbessern")

(4.) Am Stutenanger 6, 8 und 10 sowie im Wohnumfeld auch im Verantwortungsbereich der Eigentümergemeinschaften sollen die Grünflächen von allen Bürgern gemeinsam genutzt werden können und ausreichend Raum für verschiedene Nutzergruppen bieten. In einem Gesamtkonzept sollen unterschiedliche Bereiche integriert werden, wie z. B:
- Bewegungselemente für ältere Menschen
- Kleinkinderspielplätze
- Holzpavillons als überdachte Sitzgelegenheiten
- interkulturelle Gärten etc.
Eine Aufwertung der Spielplätze und Sportanlagen soll dazu führen, dass die Freiflächen von Erwachsenen, Kindern und Jugendlichen wieder gerne genutzt werden.
(Leitprojekt "Freiraum verbessern" siehe auch Handlungsfeld "Freiflächen am Hallenbad neu gestalten")

(5.) Der eklatante Sanierungsstau von Großbauten muss mit den Eigentümern und Investoren bewältigt werden. Gleichzeitig - und damit zusammenhängend - wird versucht und erprobt, dass mehr wohnungswirtschaftliche Kompetenzen für mehr Mietermitwirkung und interkulturelle Koexistenz entstehen.
(Leitprojekt Sanierung und Mietermitwirkung siehe auch Handlungsfeld Wohnen)

(6.) Die Ladenflächen in der Siedlung auch die Am Stutenanger 6 sollen durch ein kooperatives Siedlungsmarketing mit der Gemeinde, der Wohnungswirtschaft und dem Gewerbeverband aufgewertet werden. (Siehe auch Handlungsfeld "Lokale Ökonomie und Nahversorgung stärken")

(7.) Public-private partnership (PPP) und (CSR) Corporate Social Responsibility, das ist eine Konzeption von Firmen, die sich zu ihrer sozialen, d.h. gesellschaftlichen Verpflichtung bekennen, sollen auf ihre Funktionsfähigkeit und Belastbarkeit hin erprobt werden. Inwieweit dies mit REWE und VBL möglich war, wird für den städtebaulichen Kontext zu zeigen sein.

(8.) Die Identifikation mit dem Gebiet und das Image sollen gestärkt sowie Rufschädigungen modellhaft abgebaut und vermieden werden. Vorfindbare Polarisierungen und/oder Ressentiments, welche ein Reizklima erzeugen können, sollen mit Hilfe eines Konfliktmanagements besser bewältigt werden. (Handlungsfeld "Zusammenleben von Jung und Alt aus Nah und Fern verbessern")

(9.) Die (Bildungs-) Teilhabe soll nachhaltig verbessert und (Kinder-) Armut bewältigt werden. (Inter-) kommunale und intersektorale Planungskompetenzen sollen z.B. in der sozialräumlichen Kinder- und Jugendhilfeplanung für effektivere integrierte Hilfen, offensive Bildungsprogramme und Gesundheitsförderung mehr gebündelt werden. (Siehe auch Leitprojekt "Bildungsoffensive" und Handlungsfeld "Soziales und Bildungsteilhabe")

 

Detaillierte Informationen zum Thema Städtebau finden Sie auf folgenden Seiten: